Abdominoplastik-Bauchstraffung

17.2.2015

Abdominoplastik-Bauchstraffung

Eine Bauchdeckenstraffung wird unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen, und zwar wenn:

  • die Haut sich nach einer starken Gewichtsabnahme nicht mehr zurückbildet;
  • durch eine Schwangerschaft- die Bauchhaut überdehnt und dadurch die elastischen Fasern der Haut zerstört wurden;
  • es zu einer Überdehnung der Bauchmuskeln gekommen ist, so dass diese in der Mitte auseinander gewichen sind und ein Mittellinienbruch enstanden ist;
  • eine eingezogene und/oder schmerzhafte Narbe nach einer gynäkologischen Operation/Kaiserschnitt besteht;
  • Hautpartien durch Hautüberschuss aufeinander zu liegen kommen; dies kann zu chronischen Entzündungen führen.

Liebe Klientin, lieber Klient, jetzt muss ich sehr wichtige Nachrichten übergeben: Bei großem Übergewicht ist eine alleinige Bauchdeckenstraffung nur schwerlich durchzuführen. Das kann man auch z.B. 2 Jahre dauern, aber vor der Operation ist deshalb eine Gewichtsreduktion nötig. Gegebenenfalls kann die Bauchdeckenstraffung auch mit einer Fettabsaugung kombiniert werden. Echte Behandlungsalternativen zur operativen Bauchdeckenstraffung gibt es nicht.

Wie wird die Operation durchgeführt? Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Die Schnittführung richtet sich nach Art und Ausmaß des Hautüberschusses - Schnitt an der Obergrenze der Schambehaarung ,W-förmiger Schnitt, oder ankerförmiger Schnitt .Vom Schnitt ausgehend löst der Arzt die Bauchhaut mitsamt dem darunter liegenden Fettgewebe von der Muskulatur ab - meistens bis zum Rippenbogen hinauf. Dann wird die Haut nach unten gezogen und soweit gekürzt, dass sie wieder straff anliegt. Dabei muss der Nabel umschnitten und in seiner ursprünglichen Lage wieder neu eingenäht werden.

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Falls erforderlich werden die Bauchmuskeln in der Mittellinie

ebenfalls durch Nähte gestrafft.

Ist mit Komplikationen zu rechnen? Kein ärztlicher Eingriff ist völlig frei von Risiken! Trotz größter Sorgfalt kann es in Einzelfällen während oder nach dem Eingriff zu Komplikationen kommen. Zu nennen sind:

1 ) während der Operation:

  • stärkere Blutungen, die meist sofort gestillt werden können. Da die Wundflächen sehr groß sind, spielt eher die Summe vieler kleiner Blutungen eine Rolle.
  • Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen im Bereich der Wundränder, besonders bei fettreichen Bauchdecken, aufgrund der schlechteren Durchblutung von Fettgewebe;
  • selten kann es dadurch zum Absterben von Gewebe und zur Bildung breiter Narben kommen.
  • Infektion der Wunde und verzögerte Wundheilung, besonders bei deutlichem Übergewicht und bei Raucherinnen/Rauchern;
  • Verletzung innerer Bauchorgane, jedoch nur wenn der Bauchraum bei der Präparation des Nabels, einem Nabelbruch oder einem Narbenbruch nach einer vorangegangenen Bauchoperation eröffnet wird. Entzündungen und Verwachsungen können die Folge sein und eine Nachoperation erforderlich machen;

2) nach der Operation:

  • Störungen der Narbenbildung: Wenn die Narben unter Spannung stehen, können sie sich verbreitern., verfärbte und schmerzhafte Narben (Narbenwucherung,Keloid).
  • Taubheitsgefühl an der vorderen Bauchwand oder an den Oberschenkeln infolge der unvermeidbaren Durchtrennung von Hautnerven; es tritt regelmäßig auf, vergeht jedoch meist nach einer gewissen Zeit (Monate - Jahre) von selbst;
  • Schmerzen und ein Gefühl unangenehmer Straffheit kann auftreten und. erst nach längerer Zeit vollständig zurückbilden.
  • selten Thrombose/Embolie (Bildung und Verschleppung von Blutgerinnseln in z.B. Lungen oder Gehirn), die zu ernsthaften, lebensbedrohlichen Störungen führen können und einer umgehenden ärztlichen Behandlung bedürfen. Sie treten vor allem bei Übergewicht, längerer Liegezeit und älteren Patienten auf..
  • vorübergehende Behinderung der Atmung durch Verkleinerung des Bauchraumes, wenn die Bauchmuskulatur gestrafft werden musste;  

Was kann man  nach OP machen? Um die Nähte zu entlasten, ist in den ersten Tagen eine bestimmte Einstellung des Bettes erforderlich: die Knie sollten etwas angewinkelt und der Oberkörper etwas erhöht sein; Stehen Sie bereits am ersten Tag nach der Operation in Begleitung auf. Nach der Entlassung sollten Sie 6-8 Wochen lang einen Kompressionsgurt oder eine Leibhose tragen.

Auf Sport und das Hochheben schwerer Gegenstände sollten Sie mindestens 8 Wochen verzichten.

Team ELEGANZE-KLINIK  kennt Ihnen hier nur einen allgemeinen Überblick geben und nicht auf Ihre persönlichen Fragen und Wünsche eingehen. Team ELEGANZE – KLINIK mit ihre Chefärtztin Dr.med.Ludmila Sulcova  freuen sich auf eine individuelle Beratung, in denen Sie Ihnen zu den Themen Bauchdeckenstraffung  eine umfangreiche Aufklärung geben können. Auch können wir Ihnen in der ELEGANZ-KLINIK Vorher- und Nachher Fotos und  Referenzen von anderer Patienten vorlegen, die bei uns eine Bauchdeckenstraffung  durchführen ließen.

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